Mehr Arbeitssicherheit in Industriebetrieben – so geht’s

Germanboss 3 Jan

Mehr Arbeitssicherheit in Industriebetrieben – so geht’s

Arbeitssicherheit in Industriebetrieben

Arbeitssicherheit ist in der Produktion und Instandhaltung, wo Mitarbeiter mit gefährlichen Medien, Materialen, Geräten und Maschinen hantieren ein wichtiges Thema.

Digitale Werkzeuge helfen, die Arbeitssicherheit zu verbessern. Nachstehend finden Sie Tipps wie sie eine Steigerung der Arbeitssicherheit erzielen.

 

Tipp 1: Regelmäßige Schulungen

Neue Regelwerke müssen stetig beachtet und umgesetzt werden. Die Schulung der aktuellen Vorgehensweisen (auch) von (erfahrenen) Personal ist dabei obligatorisch.

Eine mobile Anwendung instruiert die Schulenden beispielsweise, welche Arbeitsschritte erforderlich sind, bevor man zum nächsten Schritt in der Prozesskette übergehen kann. Damit übernehmen sog. Standard Operating Procedures (SOPs) die kontinuierliche, konsistente Sicherheitsschulung am Arbeitsplatz und stärken so das sichere Verhalten der Mitarbeiter.

 

Tipp 2: Echtzeit Meldung von sicherheitsrelevanten Vorfällen

Vor allem kleinere Zwischenfälle werden häufig ungenügend dokumentiert. Allerdings ist dies gleich in vielerlei Hinsicht problematisch.

Arbeitssicherheits-Vorfälle lassen sich so im Nachhinein nur schwer mit anderen Ereignissen in der Fertigung in Relation sehen. Es besteht dass Risiko, dass gleichartige Vorfälle wieder und wieder passieren. Hier müssen Sie prophylaktisch tätig werden.

Es essentiell, dass die Produktions-Mitarbeiter Berichte zu sicherheitsrelevanten Vorfällen, Fast-Unfällen schnellstmöglich erfassen können. Mit individuellen mobilen Anwendungen, können sie Beweise und Informationen unkompliziert und in Echtzeit festhalten.

Die Empfänger dieser Echtzeit-Informationen können sogleich die Berichte beurteilen und sachgerecht zu reagieren.

 

Tipp 3: Gefährdungsprüfungen

Gefährdungsbeurteilungen (Job Safety Analysis – JSAs) sind essentiel für ein solides Arbeitsschutzmanagement. So werden für Gefahren für bestimmte Unternehmensbereiche festgestellt. Gleichzeitig müssen die Ergebnisse der Job Safety Analysis an betreffenden Mitarbeiter kommuniziert werden.

Papier-Analysen haben hier ausgedient, wenngleich die Vorgaben erfüllt werden.

Warum?

Die meisten oft frei aus dem Gedächtnis formulierten Angaben lassen viel Interpretationsraum, Beobachtungen können nur mit sehr viel Mühe zu (Unter-)Kategorien zusammengefasst werden. Bestehende Gefahrenquellen bleiben so oft unerkannt, Ihr Unternehmen lernt also nicht aus den eigenen Fehlern.

Digitale Werkzeuge schaffen Abhilfe, sie standardisieren Ihre Arbeitsschutzmanagement. Ein modernes Arbeitsschutzmanagement beinhaltet interaktive Formulare, die den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden, diese weisen klare Parameter für die Datenerhebung auf. Die Empfänger der Berichte erhalten so ein einheitlicheres Bild der Arbeitssicherheit in den relevanten Abteilungen.

SOPs lassen sich darüber hinaus schnell umsetzen, denn die Verantwortlichen sind nicht auf herkömmliche Bekanntmachung von Mitteilungen angehalten, digitale SOPs lassen sich schnell aktualisieren und in Echtzeit an die mobilen Endgeräte der Beteiligten übermitteln.

 

Tipp 4: Präventivabwehr von Gefahrenquellen

Die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) Nr. 1111 geben den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Arbeitshygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse für die Verwendung von Arbeitsmitteln wieder. In der von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veröffentlichen Regelung sind 3 wesentliche Präventionsbereiche zum Finden:

Organisatorische Maßnahmen beabsichtigen, Arbeitsabläufe nach Vorschrift auszufürhen. Voraussetzung dabei ist, dass Arbeitsmittel und die Schutzausrüstungen der Mitarbeiter; persönliche Schutzausrüstungen(PSA) ordnungsgemäß verwendet und geartet werden.

Personenabhängige Schutzmaßnahmen ergänzen diese Maßnahmen. Dazu gehört – in Abhängigkeit des Aufgabenfeldes – das vorgeschrieben Tragen von Schutzhelmen, passendem Schuhwerk (Sicherheitsschuhe) oder sonstigem je nach Bedarf erforderlichen Schutzvorrichtungen.

Moderene Anwendungen setzen hier an und unterstützen die Änderungen etablierter Prozesse, so werden Daten zur Gefahrenkontrolle direkt in digitale SOPs implementiert.

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