Trampolin & Trampolinfedern

16 Jun

Trampolin & Trampolinfedern

Das Springen auf einer Matratze

Als Vorreiter des Trampolins gilt das Springen auf einer Matratze. Jedoch hat das Sportgerät seinen Ursprung im Zirkus. Hier ließen sich nämlich in den dreißiger Jahren die Athleten zum Schluss jeder Darbietung in ein Sicherheitsnetz fallen. Dabei bemerkten sie, dass das Netz sie wieder hochfedern kann. So konnten die Artisten zum Beispiel Salti etc. performen. Die Idee des Trampolins war geboren. George Nissen, ein US-amerikanischer Hochartist, macht es sich zur Lebensaufgabe, das Sprunggerät in jeden Garten zu bringen. Gemeinsam mit seinem Kollegen Larry Griswold gründete er 1931 die Griswold-Nissen & Trampolin Tumbling Company. Larry Griswold verkaufte nach einiger Zeit seine Anteile an der Firma, da er der Ansicht war, dass die Idee langfristig nicht erfolgreich sein würde. Doch er irrte sich gewaltig. Den mittlerweile gehört das Trampolin zu den erfolgreichsten und etabliertesten Freizeitgeräten der modernen Welt.

Verschieden Arten von Trampolinen

Der grundsätzliche Aufbau eines Trampolins besteht aus drei Teilen. Den äußersten Teil stellt der Metallrahmen dar. An ihm werden Federn, die häufig aus Metall oder auch manchmal aus elastischen Seilen bestehen, befestigt. In der Mitte befindet sich dann noch ein elastisches Sprungtuch. Man unterscheidet zwischen verschieden Arten von Trampolinen. Es gibt das aufblasbare Trampolin (eher für Kleinkinder geeignet), Fitness- und Gymnastiktrampolin, Gartentrampolin (hat häufig ein Sicherheitsnetz und eine kreisförmige Form) oder das viereckige Wettkampf-Trampolin (wird bei professionellen Wettkämpfen verwendet) um einige Beispiele zu nennen.

Trampolinfedern

Die Trampolinfedern sind für die Leistungsfähigkeit des Trampolins von zentraler Bedeutung. Wie schon erwähnt, können sie aus Metall oder elastischen Seilen bestehen. Grundsätzlich gilt dabei: Je länger die Federn, desto höher kann man springen. Es gibt die unterschiedlichsten Methoden, um ein Trampolin zu verbessern. Zum Beispiel empfehlen viele, die Federn zu überkreuzen. Das dehnt die Federn aus und ermöglicht so mehr Federung. Auch einzelne Federn zu entfernen, kann zu besseren Ergebnissen führen. Jedoch raten die Hersteller streng davon ab, da das Trampolin instabiler wird und sich die Verletzungsgefahr erhöht. Zusätzlich sollte man drauf achten, dass eine Abdeckung die Federn verdeckt, um kein unnötiges Risiko einzugehen. Der Preis von Trampolinfedern liegt zwischen fünf und zweihundert Euro. Dabei muss man auf die Länge (in cm angegeben) der Federn achten, damit man unschöne Überraschungen vermeidet. Außerdem bietet das Internet die Möglichkeit, einzelne Federn zu bestellen, was das Austauschen der Metallfedern erheblich leichter macht. Mit der Zeit beginnen die Federn leider zu rosten. Daher sollte man alle drei Jahre seine Federn erneuern.

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