Tue. Jun 22nd, 2021

Ob Sie es gedacht hätten oder nicht: Ihr Hund friert tatsächlich häufiger, als es Ihnen vielleicht bewusst sein mag. Ganz gleich, wie viel Fell er hat, ein Hund reagiert sehr empfindlich auf Kälte. Dies gilt insbesondere für Hunde, deren Genetik nicht auf kalte Jahreszeiten ausgelegt ist. Kälte kann Ihren Hund krank machen, was sich unter anderem an Unterkühlung oder Erkältungssymptomen wie Niesen und Schwäche zeigt. Gehen Sie im Winter nicht zu lange mit ihm raus und halten Sie beim Hundezubehör im Haustierladen Ausschau nach kuscheligen Hundedecken und einem geeigneten Hundebett.

Hunde sind darauf angewiesen, dass wir ihre Umgebung sicher gestalten. Dazu gehört auch zu erkennen, ob Ihr Hund friert.

 

1. Zittern

Schlottern ist eines der Hauptanzeichen dafür, dass Ihr Hund friert. Seine Muskeln zittern, um durch die Bewegung die Körpertemperatur zu erhöhen. Sobald Sie feststellen, dass Ihr Hund zittert, sollten Sie ihn definitiv nicht in der eisigen Winterkälte draußen lassen und möglichst schnell einen warmen Ort in Ihrem Haus bieten.

 

2. Kalte Ohren

Selbst wenn Ihr Hund friert, kann sich sein Körper durch sein dickes Fell warm anfühlen. Sollten Sie unsicher sein, ob Ihrem Hund kalt ist, fühlen Sie seine Ohren. Wenn seine Ohren sich kalt anfühlen, besonders an den Spitzen, ist ihm sicherlich kalt.

 

3. Langsame Bewegungen

 Ein weiterer guter Hinweis, ob Ihr Hund friert, ist langsame Bewegung. Kälte lässt auch einen Hund erstarren, sodass sich seine Bewegungen automatisch verlangsamen. Versucht Ihr Hund sich hinter Gegenständen zu verstecken, könnte er sich dort einen besser geschützten Ort suchen wollen.

 

4. Zusammenkauern

Während es eine gewöhnliche Schlafposition sein kann, kann das Zusammenkauern auch ein Anzeichen von Frieren sein. Ihr Hund versucht durch das Einkringeln seine eigene Körpertemperatur zu erhöhen. Möglicherweise kauert er sich sogar im Stehen zusammen und zieht seinen Schwanz ein.

 

5. Jaulen oder Bellen

Ihr Hund versucht sich bei Ihnen in der Regel bemerkbar zu machen, wenn etwas nicht stimmt. Er könnte als Anzeichen jaulen, jammern oder sogar bellen. Er schaut aufgebracht oder sogar ängstlich drein. Sobald Ihr Hund sich ohne ersichtlichen Grund unnormal verhält, könnte er einfach nur frieren.

 

6. Humpeln

Besonders ältere Hunde leiden in kalten Monaten unter steiferen Gelenken. Ihrem Hund könnte es schwerer fallen, nach einem Nickerchen aufzustehen oder bewegt sich draußen ebenfalls etwas langsamer. Draußen könnte er humpeln, weil seine Pfoten sehr empfindlich auf Kälte reagieren und er durch Humpeln Kontakt mit dem eisigen Boden vermeiden will. Ein Paar Hundesocken kann die Pfoten Ihres Hundes zuverlässig im Winter schützen.

 

7. Schläfrigkeit

Wenn Ihr Hund lethargisch oder sehr schläfrig wirkt, kann es natürlich sein, dass er wirklich einfach nur müde ist. Es könnte ihm jedoch auch einfach sehr kalt sein. Schläfrigkeit kann ein Anzeichen einer Unterkühlung sein, die für Hunde tödlich enden kann. Umso wichtiger ist es, Ihren Hund genau im Auge zu behalten und ihn bei Verdacht auf eine Unterkühlung sofort beim tierärztlichen Notdienst vorzustellen.

So wunderschön ein winterlicher Spaziergang mit Ihrem Hund sein kann, ist es lebensnotwendig, seine Körpersprache genau zu kennen. Manche Anzeichen, dass Ihr Hund friert, können für ihn ein normales Verhalten sein. Stellen Sie ein Hundebett in der Nähe der Heizung auf!

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